Historie
Dienstag,
02. November 2004 08:57 Uhr
Potthast gewinnt Rallye Atlantis
Mit
Spannung wurde die neue Rallye Atlantis erwartet,
nicht nur von der Fahrer-Fraktion, auch viel "Prominenz"
aus den Reihen anderer Veranstalter war vor Ort.
[rc]
Das NDR-Fernsehen war mit einem Team angereist und
auch die Presse war reichlich dabei. Kay Ripke und
seine Crew standen unter Zugzwang, unter seiner
Feder-Führung hatten sie einiges versprochen
und angekündigt. Nach 10 Jahren Pause endlich
wieder eine Rallye rund um Kaltenkirchen und es
wurde ein "Knaller"!
Bereits
die Anfahrt bereitete Freude durch eine gute Auspfeilung,
weiter ging es mit einer Dokumentenabnahme ohne
lästige "Schlange" da die vorgegebenen
Zeiten eingehalten wurden. Ein kurzes Durchatmen
und ab zur technischen Abnahme, wieder alles perfekt,
in den Hallen der Prüfstelle des GTÜ waren
"schnelle" und ausreichend Techniker am
Werk.
Weiter ohne lästige Wartezeit zur Erstellung
des Aufschriebes, überwacht von Durchfahrtskontrollen,
alles nach einem gut erstellten kompletten Bordbuch.
Nach
kurzer "Kaffeepause" von ca. 60 Minuten,
folgte das eigentliche "Sahnestück"
die "neue" Atlantis. Ein straff bemessener
Zeitplan ließ zwar kaum Zeit für's "Durchatmen",
doch es war genau das was von vielen seit geraumer
Zeit gefordert wird, eine kompakte Rallye. Die Wertungsprüfungen
boten von allem etwas und brachten dem Großteil
der Teilnehmer Fahrspass pur.
Leider
konnte Kay Ripke nicht alles unter Kontrolle haben,
denn bis nach ganz oben reichen seine Beziehungen
doch noch nicht. Das Wetter gab der Rallye noch
ein gewisses "Etwas", Regen pur in der
Nacht davor und am Vormittag sorgten für Streckenverhältnisse
die das fahrerische Können und den "Popometer"
verlangten (den Besten hatte übrigens Axel
Potthast). Selbst das typische "Schietwetter"
konnte Scharen von Zuschauern nicht davon Abhalten
an der Strecke auszuhalten. Den größten
Zuspruch fand der Rundkurs in Kaltenkirchen auf
dem Festplatz.
Mit
nur 3 Sekunden retteten Axel Potthast und Elmar
Pernsch ihren Gesamtsieg (Ks. F13) über die
Ziellinie. Der „Dampfhammer“ von Escort
II RS 2000 hatte bei den widrigen Wetterbedingungen
viel Mühe den VW Golf von Michael Meyer und
Daniel Rohde im „Zaum“ zu halten. Auf
Rang 3 ebenfalls ein VW Golf mit Uwe Broda und Rolf
Suhrke, dahinter eine kleine Überraschung,
endlich hat es mit einer guten Platzierung für
Stefan Pingel mit Co Christian Möck geklappt,
Rang 4. Wieder dabei Michael Grube mit Jens-Peter
Kroll als Co im Opel Corsa, mit gewohnt spektakulärer
Fahrweise belegten sie Rang 5 (Ks. F12), dann erst
einer der schnellen BMW M3 mit Ralf Bonde und neuem
Co Jan Goldschmidt auf dem 6. Rang (Ks. F14).
Das
Wetter kam sicher auch den G 16 BMW 318is von Olaf
Müller und Katja Kalmbach entgegen der 7. Gesamtrang
reichte auch locker zum Klassensieg. Hier muß
auf die gute Leistung des Teams Sven Kahlke –
Stephan Springmann aufmerksam gemacht werden, immerhin
wurde „Lehrmeister“ Thomas Sander mit
Christian Jung auf Platz 3 verwiesen. Martin Schütte
– Kerstin David im Renault Clio 16V folgten
auf Platz 8 vor Holger Münster – Maike
Kühne im BMW 320. Der „kleine“
Toyota MR II von Mario Dupke – Beate Niß
nahm Platz 10 für sich in Anspruch.
Autor: Stefan Blank